Der Reishi Vitalpilz

Der Reishi Fruchtkörper (Ganoderma Lucidum oder Glänzender Lackporling) auf einem Baumstumpf

Der Reishi, sein wissenschaftliche Name ist Ganoderma Lucidum, zählt in China und Japan zu einem der ältesten Naturheilmitteln und gehört zu den am intensivsten erforschten Vitalpilzen. Im chinesischen Ling Zhi genannt, wird ihm in der Traditionellen Chinesischen Medizin ein besonderer Stellenwert zuteil. Ins deutsche übertragen bedeutet Ling Zhi so viel wie “Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit”. 

 

Aufgrund seiner Vielzahl an unterschiedlichen Inhaltsstoffe und seinem großen Wirkungsspektrum zählt der Reishi zu den Adaptogenen. Adaptogene üben durch das harmonische Zusammenspiel ihrer verschiedenen Inhaltsstoffe einen besonderen synergetischen Effekt auf die Selbstheilungskräfte des Körpers aus. Dabei ist das menschliche Immunsystem eines der wichtigsten Ansatzpunkte, an denen sich die adaptogene Wirkung des Reishi entfalten kann.

 

Als Adaptogen unterstützt der Reishi die Fähigkeit des Organismus, äußerliche Belastungen und Krankheiten durch eine Steigerung der Anpassungsfähigkeit (zum Beispiel die Immunabwehr) besser zu überwinden. Neben über 100 nachgewiesenen Triterpenen und Polysacchariden, welche bereits in zahlreichen Studien bezüglich ihrer Wirkung erforscht wurden, enthält der Reishi auch Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Fette, welche ihn zu einem der wirksamsten Naturheilmittel macht.

 

Trotz aller positiven Eigenschaften ist der Reishi kein Wundermittel und verleiht (leider) auch kein ewiges Leben. Vielmehr unterstützt er die Selbstheilungskräfte des Körpers durch den unmittelbaren biochemischen Einfluss auf die zellulären Stoffwechselvorgänge und die Wirkung auf jeden Menschen ist unterschiedlich. Man kann daher die adaptogene Wirkung des Reishi eher als ein physiologisches Hilfsmittel gegen die Unordnung im Körper verstehen. Der Reishi ist ungiftig und kann über lange Zeiträume bedenkenlos eingenommen werden, ohne das es zu einem Abfall Wirksamkeit oder einer Erschöpfung der kommt.

 

Traditionell wird der Reishi als Tee zubereitet eingenommen. Alternativ ist der Reishi auch als Pilzschrot, Pilzpulver und als Extrakt erhältlich.

 

Es gibt keine bekannten Nebenwirkungen. Als immunmodulierende Substanzen sollte der Reishi nicht von Personen eingenommen werden, welche immunsuppressive Medikamente (zum Beispiel nach einer Organtransplantation) oder Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen. 

Der Reishi wird zur weiteren Verarbeitung in Streifen geschnitten, schonend getrocknet und ist in diesem Zustand eine ideale Ausgangsbasis für die Weiterverarbeitung zu Tee, Pulvern oder Extrakt.